Waldbrandgefahrenstufen


            Aktuell 
Gefährdungsstufe 
ursprüngliches M-68-Modell
1 sehr geringe Gefahr
0
2 geringe Gefahr
1
3 mittlere Gefahr 2
4 hohe Gefahr 3
5 sehr hohe Gefahr 4

Informationen zum Waldbrandgefahrenindex WBI

 

Während der Waldbrandsaison von März bis Oktober stellt der DWD täglich aktualisierte Waldbrandgefahrenprognosen in Form von Indizes für Deutschland bereit. Der Zeitraum kann im aktuellen Jahr in Abhängigkeit von der Witterung unter- oder überschritten werden.

 

Die Berechnung erfolgt auf der Grundlage stündlicher Zeitreihen; verwendet werden Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit, Niederschlagsrate bzw. Schneemenge, sowie die kurz- und langwellige Strahlung der Atmosphäre. Die Modellausgabe des WBI erfolgt in den Stufen 1 – 5 (sehr geringe bis sehr hohe Gefahr), wobei auf den Maximalwert des Zeitraums 12 – 18 UTC zurückgegriffen wird.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes

              Brandenburg


Nehmen Sie Rücksicht!

 

Brandenburg verfügt über eine Waldfläche von rund 1,1 Mio. ha (37 Prozent der Landesfläche). In Anbetracht der extrem hohen Brandgefahr sollte alles unterlassen werden, was zu einem Brand im Wald und in der Feldflur führen könnte. Der kleinste Funke kann eine Katastrophe auslösen. Menschliches Handeln verursacht mehr als 90 Prozent aller Waldbrände mit bis zu 99 Prozent der Waldbrandschadflächen. Blitze sind die einzige "natürliche" Ursache für das Entstehen von Waldbränden.

 

Die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen sind unbedingt einzuhalten. Ordnungswidrigkeiten können gemäß Waldgesetz (Vorschrift § 23) mit einer Geldbuße bis zu 20.000 Euro geahndet werden.

 

Rauchen im Wald und in der Feldflur unterlassen!

 

Im und am Wald (Mindestabstand 50 m) kein Feuer entzünden!

 

Keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto werfen!

Melden Sie bitte alle bemerkten Brände unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110).

Informieren Sie sich bitte vor jedem Waldbesuch über die aktuelle Situation.

Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes

              Brandenburg